| |||||||||||||||||||
| Redaktionsnotiz zum Themenschwerpunkt "Historische Frauen- und Geschlechterforschung"Liebe Leserinnen und Leser, die Frauen- und Geschlechterforschung blieb ob ihrer Interdisziplinarität in einer "Rezeptionssperre" oder anders ausgedrückt "eine virtuelle Disziplin" - ihre methodische Vielfalt gereichte ihr zum Nachteil. Doch gerade die Geschichtswissenschaft als Gesellschafts-, Kultur- und Sozialgeschichte kann durchaus auf Modelle, Konzepte, Ansätze und Begrifflichkeit dieser Disziplin fruchtbar zurückgreifen und bestehende, traditionelle, vornehmlich männlich geprägte Perspektiven hinterfragen und kontrastieren. H-Soz-u-Kult wird diesen methodischen und konzeptionellen Ansatz aufgreifen und innerhalb der Rezensionsredaktion einen Bereich für historische Frauen- und Geschlechterforschung aufbauen, der in Kooperation mit Querelles-Net betreut wird. Dieses an der Freien Universität bestehende Projekt beschränkt seine Arbeit nicht per se auf weibliche Forschungssubjekte. Es fördert dadurch die kritische Weiterentwicklung und eine Auseinandersetzung dieser Disziplin auf wissenschaftlicher Ebene, die an gegenstandsbezogenen Forschungsergebnissen ansetzt und diese kritisch auf ihre inter- oder transdisziplinäre Methodik reflektiert.
Wir wünschen Ihnen eine interessante und anregende Lektüre. Im Namen der Redaktion und Querelles-Net
Programm: Dienstag 10.06.2003
Entwicklung der Geschlechterforschung
Frauen der politischen Rechten in Kaiserreich und Republik
Mittwoch 11.06.2003
Die italienische Frauenbewegung im 19. Jahrhundert
Führerinnen-Generationen? Überlegungen zur Vergesellschaftung
Donnerstag 12.06.2003
The Politics of Power at the Weimar Republic's Premier Art Institute, 1919 - 1932
Frauen in der jüdischen Selbsthilfe
| ||||||||||||||||||